Ergänzende psychotherapeutische Ausbildungsangebote2021-10-08T09:09:14+02:00

Ergänzende psychotherapeutische Ausbildungsangebote

ÖGKJP Gruppensupervisionsangebot WIEN

Termine 2021 

Freitag 12. November 2021 16-20h
Freitag 10. Dezember 2021 16-20h

Monatliche Termin ab Jänner 2022 -Termine nach Vereinbarung. Einstieg jederzeit möglich, Wochenendseminare nach Wunsch.

Vortragende          Dr. Claudia Klier

Veranstaltungsort Am Modenapark 7/10, 1030 Wien. Bei „Praxis“ läuten.

Kosten                     180,- für die 4h (5,5AE)

Die Stunden können auch als Gruppenselbsterfahrung eingereicht werden.

Inhalt: 

In der Supervision bieten wir psychodramatische Reflexionsräume an, um die eigene Arbeits -und Biographische Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das Nachspüren und Nachdenken ermöglicht ein vertieftes Verstehen der beruflichen Realität und kann so zu mehr Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit den PatientInnen führen. Ebenso soll Kommunikation, Handlungsflexibilität und Kooperation durch gegenseitiges Verständnis ermöglicht werden und somit zu einem möglichst hohen Maß an Zufriedenheit in der Arbeit führen.

.

PROGRAMM

.

.

Einstieg jederzeit möglich, Wochenendseminare nach Wunsch.

Ab 4 Teilnehmenden findet die Gruppe statt

Anmeldung bei claudia.klier@meduniwien.ac.at

 

Selbsterfahrungsseminare 2022

Termine: jeweils Freitag 12:00 - 20:00 Uhr, Samstag 9:00 - 13:30 Uhr

  • 25.-26. Februar 2022
  • 11.-12. März 2022
  • 6.-7.    Mai 2022
  • 1.-2. Juli 2022
  • 30.Sept.-1. Okt. 2022

20 Ausbildungseinheiten pro Wochenende inklusive 4 Einheiten Reflexion und Dokumentation sowie Theorie im Selbststudium

Vortragende           Dr. Ulrike Altendorfer-Kling, Dr. Leonhard Thun-Hohenstein

Veranstaltungsort  JUFA Hotel Salzburg City, Josef Preis Allee 18, 5020 Salzburg

Kosten                     EUR 2300,-

Inhalt: 

Psychodrama ist eine ressourcenorientierte Psychotherapiemethode, mit deren Hilfe die Spontaneität, Kreativität und Begegnungsfähigkeit des Menschen zur Entfaltung gebracht wird. So wird es möglich, heilsame Erfahrungen zu machen, um sich in Richtung Gesundung weiterzuentwickeln. Dr. Jacob Levy Moreno gründete die Methode in den 1920er Jahren und inzwischen wurden Elemente des Psychodramas in verschiedenen anderen Psychotherapiemethoden übernommen. Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich und die anderen mit den Techniken des Psychodramas näher kennenzulernen.

Moreno hat in seiner Einladung zu einer Begegnung die Grundlage für die Therapiemethode gelegt. Er meinte: „Ich bin unmittelbar: in der Begegnung. Ich bin nicht einzig, bloß in der Begegnung.“ In der Selbsterfahrungsgruppe kommen die Methoden und Techniken des Verfahrens Psychodrama-Soziometrie-Rollenspiel zum Tragen. Die Selbsterfahrung fördert den Umgang mit biografischen Themen, die soziale Kompetenz, sowie die Kreativität und Spontaneität im Umgang mit persönlichen und beruflichen Herausforderungen.

Das Psychodrama bietet verschiedenste Möglichkeiten, um Begegnungen zu sich und seinen Mitmenschen zu  gestalten und Begegnungsfähigkeit - im persönlichen wie beruflichen Kontext -  zu erweitern.- Die TeilnehmerInnen sind herzlich dazu eingeladen, eigene Themen einzubringen, vorgestellte Inhalte selbst auszuprobieren und sich so Handwerkszeug für die eigene Praxis anzueignen. Die kontinuierliche Teilnahme an der Gruppe ermöglicht wesentliche Erfahrungen auf der Begegnungsbühne und mit Gruppenprozessen und soziometrischen Entwicklungen.

Dr. Ulrike Altendorfer-Kling, FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (Psychodrama) mit Weiterbildung für Säuglings-Kinder-Jugendlichen Psychotherapie

Dr. Leonhard Thun-Hohenstein, FA f Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin; Psychodramatherapeut;

.

PROGRAMM

.

Anmeldung

.

Max. Teilnehmer*innenanzahl: 15 Personen

Die Anmeldung ist gegenwärtig möglich.

Deadline: 25.01.2022 bzw. bis zum Erreichen der maximalen Teilnehmer*innenanzahl.

Rahmenbedingungen:

  • Die Ausbildung in psychotherapeutischer Medizin im Rahmen der Facharztausbildung Kinder- und Jugendpsychiatrie, muss spezifische Inhalte vermitteln. Es sind im Unterschied zur psychotherapeutischen Arbeit mit Erwachsenen die altersspezifischen Symptombildungen, die Vermischungen von Störungsbild und Entwicklungsanforderung des Lebensalters, die spezifische Methodik und Interventionstechnik zu vermitteln.
  • Die ausbildungsverantwortliche Person ist der Abteilungsvorstand. Zusätzlich ist ein Facharzt für die Funktion des Ausbildungsassistenten zu nominieren. Der Abteilungsvorstand bestätigt die Ausbildungsschritte im Rasterzeugnis. Die Dokumentation der Ausbildungsschritte erfolgt im Logbuch, dem bei Bedarf andere Zeugnisse und Bestätigungen beigelegt werden.
  • Da die Psychotherapie Zugänge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Methoden hat, ist bei den Vortragenden darauf zu achten, dass neben Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und psychotherapeutischer Medizin auch andere klinisch erfahrene Psychotherapeuten Lehrende sind.

Anforderung des PSY-3 im Rahmen der Facharztausbildung Kinder- und Jugendpsychiatrie und psychotherapeutische Medizin:

  • 200 Std. Theorieseminare (160 Std anwesend 40 Std. Peergruppen und Literaturarbeit)
  • Da die Anforderungen an eine Psy 3 Ausbildung im Rahmen des FA Kinder- und Jugendpsychiatrie spezifisch für diese Altersgruppe sind werden die Lehrinhalte auch danach strukturiert.
  • Ein Seminar 20 Std. Einführung in das psychotherapeutische Denken
  • Drei Seminare zu je 20 Std. Entwicklung und Entwicklungsstörungen in den Altersfenstern
  • Ein Seminar Behandlung Kind/Jugendlicher
  • Ein Seminar Behandlung Umfeld/System
  • Zwei Seminare spezifische Behandlungstechnik
  • Selbsterfahrung und Supervision
    • 190 Selbsterfahrung (wenigstens 50 als Einzelarbeit) à bei Lehrtherapeuten
    •  40 Balint/Supervision
    • 120 Supervision à Klinisch
    • 120 Supervision à Fallbezogen (mit Definition der Fälle)

Qualifikation von LehrtherapeutInnen, BalintgruppenleiterInnen und SupervisorInnen

LehrtherapeutInnen:
Eintragung in Psychotherapeutenliste oder Psy-3 Diplom oder FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und 5. Jahre Berufserfahrung .

Supervisorinnen:
Eintragung in Psychotherapeutenliste oder Psy-3 Diplom oder FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und 5. Jahre Berufserfahrung, mit Erfahrungen in der klinischen psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen und ihren Familien.

BalintgruppenleiterInnen und GruppensupervisorInnen:
Eintragung in Psychotherapeutenliste oder Psy-3 Diplom oder FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und 5. Jahre Berufserfahrung, mit Erfahrungen in der klinischen psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen und ihren Familien und Erfahrung mit Gruppensupervision.

Anrechnungsfragen

Anrechenbare Ausbildungszeiten richten sich nach Vorgaben der Österreichischen Ärztekammer unter Zugrundelegung der gesetzlichen Bestimmungen. Es liegt in der Verantwortung des jeweiligen Abteilungsvorstandes zu beurteilen, ob eingebrachte Ausbildungsbestandteile anrechenbar sind. Die Bestätigung erfolgt im Regelfall im Rasterzeugnis bzw. Logbuch. Rasterzeugnisse, sowie etwaige Zusatzdokumente sind durch die Facharztkandidaten bei der Ärztekammer einzureichen.

Anrechenbar sind grundsätzlich Fachspezifika im Rahmen des Psychotherapiegesetzes und Psy-3 Ausbildungen.

Die Theorieseminare

Die Theorieseminare sollen nicht primär als Vorträge, sondern als Arbeitsgruppen gestaltet werden. Dafür braucht es pro 14 TeilnehmerInnen. einen Vortragenden. Es werden vor dem Seminar die Unterlagen zur Verfügung gestellt, damit die Inhalte Grundlage der Diskussion sein können.

Das erste Seminar ist als Einstiegsseminar konzipiert, dann werden die Seminare in einem Zyklus angeboten.

Es werden jährlich ein Einstiegsseminar und zwei weitere Seminare (mit je 20 Arbeitseinheiten) angeboten. Damit ist es möglich, die Theorieausbildung im Verlauf von 4 ½ Jahren zu absolvieren.

Balintgruppen und Supervision

In den Balintgruppen ist insbesonders auf das Erkennen und Durcharbeiten von Gegenübertragungs­phänomenen, die zu einer Integration des Behandlers in das dysfunktionale System führen, zu achten.